Arnold Schwarzenegger entzieht der Stadt Graz das Recht auf die Verwertung seines Namens
Arnold Schwarzenegger ist ein Held. Er rettet gute Menschen und böse Menschen (oder böse Roboter) bringt er zur Strecke. So kennen wir Arnold aus vielen Filmen. Aber wenn man jahrelang als Held gefeiert wird, wundert es nicht, dass man als kalifornischer Gouverneur nicht viel anders handelt wie in den gefeierten Filmen. So auch im Fall des Todeskandidaten Stanley “Tookie” Williams. Wer rechnete ernsthaft mit einer Begnadigung?
In Arnold Schwarzeneggers ursprünglichem Heimatland schlugen die Emotionen hoch. So entschied sich die Stadt Graz das zunächst als “Arnold-Schwarzenegger-Stadion” geplante Stadion umzubenennen. Dem kam Arnold Schwarzenegger jetzt zuvor und entzog der Stadt Graz das Recht auf die Verwertung seines Namens (als ob die Stadt Graz damit noch Geld machen könnte). Auch dem ihm 1999 verliehenen Ehrenring der Stadt Graz gab er jetzt zurück.
Ein heldenhafter Schritt in eine bessere Zukunft meint die Redaktion (also ich). Denn wollen wir die deutsche Nationalmannschaft gegen die österreichische Nationalmannschaft im “Arnold-Schwarzenegger-Stadion” sehen? Wohl kaum. Die heldenhafte Verehrung des einstigen Sohnes weicht blankem Entsetzen. Ein guter Nährboden für einen künftigen Präsidenten. In den USA könnte so ein Mann bei vielen in der Bevölkerung gut ankommen.
Ach Arnold… kehr doch lieber in die Filmbranche zurück.
