Mit Garnelen werfen kann teuer werden
Mal wieder im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. In einem japanischen Restaurant im US-Bundesstaat New York ist es Tradition das Essen vor den Augen der Gäste zuzubereiten. Hin und wieder wird als kleine Showeinlage mit Garnelen geworfen. Das Ziel der Gäste, die Garnele im Flug mit dem Mund zu fangen und zu verzehren. Nun wird das japanische Restaurant auf 10 Millionen Dollar verklagt. Der Grund: Eine fliegende Garnele hat den Tod eines Mannes hervorgerufen. Die Familie des Verstorbenen verklagt das Restaurant auf Schadensersatz. Doch wie konnte es zu diesem Vorfall kommen? Gibt es einen kausalen Zusammenhang? Ja, den gibt es, so die Familie. Der Mann hätte sich beim Versuch die Garnele mit dem Mund zu fangen, den Nacken verrenkt. 10 Monate später wurde am Nacken operiert. Dabei traten Komplikationen auf und er verstarb. Die Familie des Verstorbenen sieht einen kausalen Zusammenhang zwischen der Nackenverrenkung und den Komplikationen. Na klar!
