Neuseeland: Arztpraxis wird zum Bordell
Vielleicht können sich deutsche Ärzte ein Scheibchen abschneiden. Der Arzt Neil Benson aus Neuseeland hat aus Frust über das Gesundheitssystem seine Arztpraxis geschlossen und stattdessen ein Bordell eröffnet. Das Gesundheitssystem in Neuseeland gilt als zu teuer und zu bürokratisch. Der gute Neil Benson hätte mal ein Praktikum in Deutschland machen sollen.
18 Jahre war Neil Benson in der Medizin tätig. Dann wollte er umziehen und seine ursprünglichen Räume verkaufen. Ein Kaufinteressent erklärte ihm, dass sich die Räumlichkeiten ideal für ein Bordell eignen. Warum also nicht selbst betreiben? Sein jetziger Beruf hätte Ähnlichkeiten mit dem alten. Es ist eine Dienstleistung und verlangt Diskretion. Und eine Wohltat ist es allemal.
Für Interessierte: der Ort heißt Cooper’s Beach und es handelt sich um ein Bordell mit höherem Niveau. Für deutsche Ärzte möglicherweise eine interessante Alternative.

Am 10. Februar 2006 um 13:44 Uhr
Ist doch praktisch, wenn man den Arzt gleich im Haus hat
Am 10. Februar 2006 um 17:00 Uhr
Na ja! Ein Arzt ist eben auch nur ein Mann. Die Tatsache, dass es überhaupt Bordelle gibt, ist ja schon sehr umstritten. Jedoch kann das doch keine Antwort auf eine mieses Gesundheitssystem sein. So lange die Gesundheit eine Ware wie Schnürrsenkel oder Autos ist, so lange wird das System an sich krank sein. Und daran ändert ein guter bezahlter Fick auch nichts dran. (Sorry für die Ausdrucksweise, aber das Thema macht mich schon ein wenig sauer)
Am 10. Februar 2006 um 17:17 Uhr
Hmmm. Stimmt, eine Antwort auf ein mieses Gesundheitssystem ist es nicht. Aber eine Alternative für 50% der Medizin-Absolventen, die Beruf aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen nicht mehr ausüben wollen.